Nachtrichten

In der Mongolei verhaftet die Polizei 800 Chinesen bei Ermittlungen wegen Internetkriminalität

Die mongolische Polizei verhaftete am Dienstag 800 Chinesen, die des illegalen Spielens, des Identitätsbetrugs, des Hackens und der Geldwäsche verdächtigt wurden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters fanden die Festnahmen in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, statt.

Die Polizei überfiel vier verschiedene Orte in der Hauptstadt und nahm insgesamt achthundert Chinesen fest. Hunderte von Computern und Mobiltelefonen wurden beschlagnahmt. Die lokalen Behörden sprechen von einer Organisation für Cyberkriminalität.

Gerel Dorjpalam, der Chef des mongolischen Geheimdienstes, erklärte gegenüber Reuters, die Razzien seien das Ergebnis monatelanger Ermittlungen.

Die achthundert Chinesen waren in der Mongolei mit einem Touristenvisum, das 30 Tage gültig ist. Mehr als ein Drittel aller Touristen in der Mongolei kommen aus China.

In einer Erklärung der chinesischen Botschaft heißt es, China werde bei der Untersuchung mit den mongolischen Behörden zusammenarbeiten.

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